Zurück zu Aktuelles

Wie hilft die Bank?

Die aktuelle Situation führt bereits jetzt in zahlreichen Unternehmen zu unverschuldeten Umsatzrückgängen, sodass gesunde Unternehmen in Finanznöte geraten. Mit neuen und im Volumen unbegrenzten Maßnahmen zur Liquiditätsausstattung will die Bundesregierung Unternehmen und Beschäftigte schützen.

Folgende Maßnahmen sind konkret vorgesehen:

–   Die Bedingungen für den KfW-Unternehmerkredit (für Bestandsunternehmen) und ERP-Gründerkredit (für junge Unternehmen unter 5 Jahre) werden gelockert, indem Risikoübernahmen (Haftungsfreistellungen) für Betriebsmittelkredite erhöht und die Instrumente auch für Großunternehmen mit einem Umsatz von bis zu 2 Mrd. Euro (bisher: 500 Mio Euro) geöffnet werden. Durch die höhere Risikoübernahme wird die Bereitschaft von Hausbanken zur Kreditvergabe angeregt.

–   Für das Programm für größere Unternehmen wird die bisherige Umsatzgrenze von 2 Mrd. Euro auf 5 Mrd. Euro Umsatz erhöht. Das KfW-Kreditprogramm "Kredit für Wachstum" wird umgewandelt und künftig ohne Beschränkung auf den Bereich Innovation und Digitalisierung zur Verfügung gestellt. Die staatliche Risikoübernahme wird von 50 auf 70 Prozent erhöht.

–   Bei den Bürgschaftsbanken wird der Bund seinen Risikoanteil um 10 Prozent erhöhen. Um die Liquiditätsbereitstellung zu beschleunigen, eröffnet der Bund die Möglichkeit, dass die Bürgschaftsbanken Entscheidungen bis zu einem Betrag von 250.000 Euro eigenständig und innerhalb von 3 Tagen treffen können.

–   Für Unternehmen, die krisenbedingt vorübergehend in ernsthafte Finanzierungsschwierigkeiten geraten und keinen Zugang zu den bestehenden Förderprogrammen haben, werden zusätzliche Sonderprogramme bei der KfW aufgelegt.

KfW Kredite werden üblicherweise über die Hausbank der Unternehmen ausgereicht. Sprechen Sie Ihren zuständigen Bankberater hierzu an. Gerne unterstützen wir Sie bei der Beantragung der Kredite. Ihre zuständigen Ansprechpartner stehen Ihnen für alle Fragen zur Verfügung.