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Die Überbrückungshilfe geht in die Verlängerung

In unserem Sondernewsletter im Juni war die Überbrückungshilfe schon einmal Thema. Damals haben wir Sie ausführlich zu den Voraussetzungen und Förderleistungen informiert. Die Überbrückungshilfe wurde nun für die Monate September bis Dezember 2020 verlängert und die Förderung ausgeweitet. Ab Oktober können Anträge für diesen Zeitraum eingereicht werden.

Dies sind zusammengefasst die Änderungen bei Antragsberechtigung und Förderung in der 2. Phase:

1. Flexiblere Berechtigungsschwelle: Zur Antragstellung berechtigt sind künftig Antragsteller, die entweder

–  einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder

–  einen Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.

2. Ersatzlose Streichung der KMU-Deckelungsbeträge.

3. Erhöhung der Fördersätze. Künftig werden erstattet

–  90% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzeinbruch (bisher 80% der Fixkosten),

–  60% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50% und 70% (bisher 50% der Fixkosten) und

–  40% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30% (bisher bei mehr als 40% Umsatzeinbruch).

4. Die Personalkostenpauschale von 10% der förderfähigen Kosten wird auf 20% erhöht.

5. Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen.

Die Antragstellung erfolgt wieder digital über Ihren Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern in einem persönlichen Gespräch und übernehmen auch die Beantragung für Sie.