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10.12.2020

Erhöhung des Mindeslohns

Die Bundesregierung hat eine schrittweise Erhöhung des Mindestlohns auf EUR 10,45 bis zum 1. Juli 2022 beschlossen.

–  Ab Januar 2021 wird der Betrag von EUR 9,35 auf 9,50 brutto steigen.

–  Ab Juli 2021 erhöht sich der Wert auf 9,60 EUR.

–  Anfang 2022 wird der Betrag auf EUR 9,82 angepasst.

–  Ab Juli 2022 beträgt der gesetzliche Mindestlohn EUR 10,45 brutto pro Zeitstunde.

Der gesetzliche Mindestlohn gilt für alle in Deutschland beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Ausnahme von:

–  Jugendlichen unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung,

–  Auszubildenden in betrieblicher Ausbildung,

–  ehrenamtlich Tätigen und Personen, die einen freiwilligen Dienst ableisten,

–  Praktikantinnen und Praktikanten, soweit es sich um ein Pflichtpraktikum im Rahmen von Schule, Ausbildung oder Studium oder ein freiwilliges Praktikum mit einer Dauer von bis zu drei Monaten handelt, das vor oder während einer Berufs- oder Hochschulausbildung stattfindet,

–  Selbstständigen,

–  Teilnehmenden an einer Maßnahme der Arbeitsförderung,

–  Langzeitarbeitslosen in den ersten sechs Monaten nach Aufnahme einer Beschäftigung.

Der Mindestlohn für Auszubildende steigt ab dem nächsten Jahr ebenfalls an:

–  2021 von aktuell geltenden EUR 515 im ersten Ausbildungsjahr auf EUR 550,

–  2022 auf einen Wert von EUR 585,

–  2023 wird der Betrag EUR 620 betragen.

Arbeitgeber sind dazu verpflichtet diese Anpassung für die Lohnabrechnungen entsprechend zu berücksichtigen. Für unsere Mandanten werden alle Anpassungen natürlich automatisch berücksichtigt.