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04.03.2022

Frist Künstlersozialabgabe endet am 31. März

Unternehmen, die selbständige Künstler oder Publizisten regelmäßig mit der Erbringung künstlerischer oder publizistischer Leistungen beauftragen, sind zu einer Sozialabgabe an die KSK verpflichtet und müssen einen bestimmten Prozentsatz der Nettorechnung des Künstlers an die KSK abführen.

Der Abgabesatz wird jährlich neu festgesetzt. Er beträgt für 2022 4,2 Prozent aller gezahlten Entgelte zuzüglich Nebenkosten, wie zum Beispiel Telefon und Material, jedoch ohne die gesondert ausgewiesene Umsatzsteuer. Auftraggebende Unternehmen müssen bis spätestens 31. März des Folgejahres die gezahlten Entgelte mithilfe eines Formulars an die KSK melden. Anhand dieser Meldung erfolgt die Abrechnung für das Vorjahr.

Wenn das Unternehmen einen professionellen Verwerter engagiert, muss keine Abgabe an die KSK gezahlt werden. Zudem müssen Ausgaben für Fotos, Design und Co., der KSK nicht gemeldet werden, wenn sie die Summe von EUR 450 nicht übersteigen. Keine Beitragspflicht für die beauftragenden Unternehmen besteht auch dann, wenn die kreativen Leistungen von einer GmbH, AG, GmbH & Co. KG und OHG oder KG erbracht werden.

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie in unserem Flyer, der in unserer Kanzlei ausliegt oder hier als PDF abrufbar ist. Bei weiteren Fragen, sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.