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04.05.2018

Frist zur Zuordnung von gemischtgenutzten Gegenständen und Grundstücken

Den Stichtag 31. Mai sollten sich auch alle Unternehmer merken, die Grundstücke besitzen. Der Unternehmer muss zeitnah dokumentieren, ob ein Gegenstand oder Grundstück dem Unternehmensvermögen ganz, teilweise oder überhaupt nicht zugeordnet wird, denn darauf basiert die Höhe des Vorsteuerabzugs. 

Die Zuordnungsentscheidung ist bereits bei Leistungsbezug zu treffen und muss dokumentiert werden. Das sollte grundsätzlich in der erstmöglichen Umsatzsteuer-Voranmeldung erfolgen, spätestens aber bis zum 31. Mai des Folgejahres. Das heißt: Wurde ein teils unternehmerisch, teils nichtunternehmerisch genutztes Grundstück in 2017 erworben oder hergestellt, so muss die Zuordnungsentscheidung bis zum 31. Mai 2018 getroffen werden. 

Wichtig ist, dass die Zuordnungsentscheidung dem Finanzamt zwingend bis 31. Mai mitgeteilt werden muss, unabhängig von einer etwaigen Fristverlängerung für die Abgabe der Steuererklärung! Wird die Frist versäumt, entfällt der Vorsteuerabzug bei Aufwendungen für das Grundstück. 

Wenn Sie Fragen zur Zuordnung Ihrer gemischt genutzten Gegenstände haben oder in 2017 ein Grundstück erworben haben, kommen Sie auf uns zu. Wir unterstützen Sie bei Ihrer Zuordnungsent-scheidung, beraten Sie individuell und nehmen auf Wunsch die fristgerechte Meldung an das Finanzamt für Sie vor.