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Keine Änderung bei der Künstlersozialabgabe

Viele freischaffende Künstler, Kunsthandwerker und Publizisten erzielen nur ein geringes Einkommen und können sich die Mindestbeiträge zur Krankenkasse oder der Rentenversicherung nicht leisten. Seit 1983 haben sie jedoch die Möglichkeit, einen ähnlichen Schutz in der gesetzlichen Sozialversicherung zu genießen wie Arbeitnehmer: mit einer Versicherung über die Künstlersozialkasse (KSK). Selbständige Künstler und Publizisten, die über die KSK versichert sind, tragen nur 50 Prozent der Versicherungsbeiträge. Die übrigen 50 Prozent werden allerdings nicht von einem Arbeitgeber übernommen, sondern setzen sich aus einem Zuschuss des Bundes und den KSK-Abgaben der Unternehmen, künstlerische oder publizistische Leistungen beauftragen, zusammen. 

Unternehmen, die selbständige Künstler oder Publizisten regelmäßig mit der Erbringung künstlerischer oder publizistischer Leistungen beauftragen, sind zu einer Sozialabgabe an die KSK verpflichtet und müssen einen bestimmten Prozentsatz der Nettorechnung des Künstlers an die KSK abführen. Der Abgabesatz wird in der Regel jährlich neu festgesetzt. So sank er zuletzt von 4,8 Prozent im Jahr 2017 auf 4,2 Prozent im Jahr 2018. Für das Jahr 2019 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den Abgabesatz auf 4,2 Prozent festgelegt - er bleibt also identisch zum diesjährigen Abgabesatz. 

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie in unserem Flyer "Künstlersozialkasse", der in unserer Kanzlei ausliegt oder hier als PDF abrufbar ist. Sind noch Fragen offen? Dann zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Wir helfen Ihnen gerne weiter.