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Spenden und sparen

Wenn es draußen kalt wird, wird es im Herzen warm: Der Dezember ist traditionell der Monat mit dem höchsten Spendenaufkommen. Und Wohltätigkeit liegt im Trend: die Spendensummen steigen in den letzten Jahren stetig. Spenden werden dabei nicht nur aus privater Tasche getätigt, es ist auch zu einem wichtigen Aspekt verantwortungsvoller Unternehmensführung geworden. Aus steuerrechtlicher Sicht interessant:

  • Kapitalgesellschaften können Spenden als Betriebsausgaben ansetzen
  • Einzelunternehmer und Personengesellschaften können Spenden als Sonderausgaben oder Steuerermäßigung ansetzen.   

Voraussetzungen für die Ansetzung sind:

  • Die Spende dient der Förderung gemeinnütziger, mildtätiger oder kirchlicher Zwecke.
  • Der Spendenempfänger ist eine Gebietskörperschaft (Bund, Land, Landkreis, Gemeinde) oder deren Dienststelle (z.B. Schule), eine andere juristische Person des öffentlichen Rechts (z.B. Universität, Kirche) oder steuerbegünstigte Organisation (häufig: gemeinnütziger oder mildtätiger Verein) im Inland oder EU-/EWR-Ausland.
  • Für die Spende liegt eine Zuwendungsbestätigung vor, wobei für Spenden bis 200 Euro und für Spenden in Katastrophenfällen ein vereinfachter Nachweis genügt.

Haben Sie spezielle Fragen zum Thema Spenden wie dem Spenden an Stiftungen oder politische Parteien, so stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite.

Übrigens: Auch HPTP engagiert sich, zum Beispiel als Pate eines Apartments im Ronald McDonald Haus Berlin-Wedding, das Familien in Not ein Zuhause auf Zeit bietet.