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18.12.2020

Verlängerung der Überbrückungshilfe

Unternehmen können die Überbrückungshilfe für Dezember von bis zu 75 % des Umsatzes aus Dezember 2019 anteilig für die Anzahl der Schließtage im Dezember 2020 beantragen.

Neu ist zu den bereits bestehenden Regelungen, dass auch Unternehmen, die im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat einen Umsatzeinbruch von mindestens 40% erlitten haben und noch keine November- und/oder Dezemberhilfe erhalten haben, antragsberechtigt sind.

Für die Fördermonate Januar bis Juni 2021 bleibt es bei der Zugangsschwelle ab einem Umsatzrückgang von 50 % für zwei aufeinanderfolgende Monate bzw. von 30 % seit April 2020.

Der Förderhöchstbeitrag wurde von EUR 50.000 auf EUR 200.000 pro Monat angehoben. Die Beschränkung auf kleine und mittlere Unternehmen wurde aufgehoben. Das bedeutet, dass nun alle Unternehmen bis zu einem maximalen Jahresumsatz von EUR 500 Millionen antragsberechtigt sind.

Der Katalog erstattungsfähiger Kosten wird um bis zu EUR 20.000 für Sanierungen, Renovierungen und Umbauarbeiten im Rahmen von Hygienemaßnahmen erweitert.

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich über Ihren Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt. Selbst antragsberechtigt sind nur Soloselbstständige mit einem Förderhöchstbetrag von bis zu EUR 5.000. Bei weiteren Fragen beraten wir Sie gern in einem persönlichen Gespräch und übernehmen auch die Beantragung für Sie. Sprechen Sie uns an!